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Bienvenido a la Argentina

Mendoza, Argentina


Kaum in Buenos Aires angekommen habe ich schon die ersten Gegensätze gefunden. Um mich herum in meinem Hostel höre ich mal wieder nur hebräisch, eine Gruppe Israelis auf SA-Tour. Eben in der Metro (kostet unglaubliche 0,25 €) hab ich einen Typen in einem T-Shirt mit der Aufschrift "Wollt ihr den totalen Krieg?" gesehen. Naja nur ne kleine Anekdote meiner Ankunft. Habe eine 14-stündige Busfahrt von Mendoza hierher hinter mir. Dafür habe ich mir dann auch mal einen Cama (=Bett) Sitzplatz gegönnt. Damit ihr mal einen Eindruck davon bekommt wie und vor allem wie komfortabel man hier im Bus reist, stelle ich mal 2 Fotos dazu rein. Bin jedenfalls ganz gut ausgeschlafen hier agekommen.

Aber hier noch ein kurzer Rückblick auf Mendoza. Mittwoch war eigentlich nicht viel angesagt. Habe eine kleine Stadttour zu Fuß gemacht, geskypt, gegessen und geschlafen. Mendoza ist ein nettes Städtchen (um genauer zu sein die 4. größte Argentiniens) und alles wirkte recht entspannt. Die Argentinier sind freundlich, man wird morgens schon aus dem Auto heraus mit einem "Good Morning" begrüßt und sie können sogar Spanisch ;). Wenn man Ihnen dann noch sagt, dass sie ja viel besser zu verstehen sind als die Chilenen hat man gleich neue Freunde gefunden. Vielmehr ist zu dem Tag nicht zu sagen, außer dass ich mal wieder einen nächtlichen Ruhestörer im Zimmer hatte. Den zu wecken hätte ich mich aufgrund seiner montrösen Ausmaße aber nicht getraut.
Am Donnerstag Mittag habe ich dann die Weintour auf dem Fahrrad wegen der ich nach Mendoza gekommen bin in Angriff genommen. 80 % des argentinischen Weins werden in Mendoza produziert und der angeblich beste Malbec weltweit stammt von hier. Aus welchen Gründen auch immer hatte ich mit der Taxifahrt zum Fahrradverleih zwei Engländer im Schlepptau. Dort haben wir dann noch 3 Engländerinnen aufgegabelt und das erste Weingut in Angriff genommen. Das bedeutet soviel, dass wir uns die Tour durch die Anlage direkt gespart haben und stattdessen auf der schicken Terrasse von "Trapiche" 3 Flaschen Wein gekillt haben. Bis dahin dachte ich, ich wäre irgendwie mit normalen Leuten unterwegs, bis eins von den Mädels erzählt hat ihr Vater wäre mal der Besitzer der Tottenham Hotspurs gewesen. Naja eben diese Person hat dann nach 2 km weiterer Fahrradtour plötzlich völlig schlapp gemacht und wir mussten beim Weingut Tempus Alba schon die finale Weinverkostung einlegen. Da hat der Papa wohl in die Fitness der falschen Personen investiert. Da ich bzw. wir alle nicht viel gegessen hatten gings uns entsprechend gut und der Rückweg verging wie im Flug. Auf der Taxifahrt zurück ist mir dann aufgefallen, dass die Argentinier vieles etwas lockerer sehen, Autobahnen werden auf Schotterwegen befahren und auch schonmal zu Fuß überquert.
Im Hostel dann noch schnell was gegessen und im Taxi zum Busterminal.

Jetzt kann ich mein Zimmer beziehen und werd mal schauen wie ich den Tag noch so gestalten kann. Bis die Tage und ich halte die Augen nach einem zweiten Messi offen. Auch wenn ich der Meinung bin lieber Marcel, dass du selbst mit einer zügiger vollzogenen Familienplanung was für den Eintrachtnachwuchs tun könntest... ;)

Beste Grüße




permalink written by  barthzie on February 4, 2011 from Mendoza, Argentina
from the travel blog: Southamerica tryout
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