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Gipfelsturm

Pucon, Chile


Ich warte, auf die Pizza und auf den Bus. Kurz Zeit ein paar Zeilen über die letzten Tage zu schreiben.

Pucon ist ne Stadt für sich. Ich wohne in einem tollen Hostel "Nativa" direkt gegenüber vom Casino. Die Straßen sind gesäumt von Hostels, Restaurants, Kneipen, Travel Agencies und natürlich jede Menge Touristen. Außerdem habe ich jede Menge Menschen die ich vorher schon an anderen Orten in Chile getroffen habe wieder gesehen. Small World....

Bevor meine Begleitungen von der Navimag am Freitag angekommen sind habe ich am Donnerstag die Umgebung ein bißchen auf dem Fahrrad erkundet. Freitag Nachmittag stand dann Hydrospeeding an. Das ganze ähnelt ein wenig Rafting, nur das man nicht gemeinsam in einem Boot sondern alleine auf einem Board aus Schaumstoff liegt. Und dann von 3 Guides durch die Stromschnellen und Felsen des Rio Trancura gelotst...mein Knie hat zwar ein paar Steine mitgenommen es war aber mal ne echt krasse Erfahrung. (Hier das Video von unserer Gruppe: http://www.youtube.com/watch?v=ByZY6fHOx-U ) Abends war dann noch kochen mit den Mädels angesagt und halbwegs früh ins Bett weil wir am nächsten morgen um kurz vor 7 (!) zum Vulkan aufbrechen wollten. Der Gedanke dabei war eigentlich ein bißchen Schlaf zu bekommen. Leider hat unser israelischer Mitbewohner was dagegen gehabt. Ich habe keine Ahnung welche Probleme ihn dazu gebracht haben aber ich habe einen Menschen noch nie so im Schlaf ausrasten erlebt. Leider hat keiner gefilmt, die Schreie waren echt ein einmaliges Klangerlebnis.
Mit wenig Schlaf und ziemlich früh gings dann am nächsten Morgen zum Volcano Villarica, einem der aktivsten Vulkane Südamerikas, letzter Ausbruch 1984. In kompletter Schneemontur und mit Eispickel bewaffnet haben wir ca. 3 1/2 Stunden bis zum Gipfel und Krater gebraucht. Da oben war es sauwindig, die Gase aus dem Krater haben einem teilweise den Atem genommen. Dafür wurde man aber wieder mit einer genialen Aussicht und dem Wissen einen Vulkan bestiegen zu haben belohnt. Das Beste kam aber erst danach. Ich bin normalerweise kein Freund von Bergabstiegen. Hier war das aber gar nicht nötig, man schnallt sich einfach Matten unter seinen Hintern und schlittert den schneebedeckten Hang nach unten, den Eispickel benutzt man dabei als Bremse. Einfach nur total geil!
Abends gings dann noch in die heißen Quellen "Los Pozones" zum relaxen. Da es der letzte Abend in Pucon sein sollte waren wir trotz Müdigkeit noch in einem Club dessen Name mir grade nicht mehr einfällt feiern. Dieser Sonntag war dann reiner Gammeltag und ich habe es endlich geschafft Postkarten zu schreiben, mal sehen wer schneller in Deutschland ist, ich oder die Karten.



permalink written by  barthzie on January 30, 2011 from Pucon, Chile
from the travel blog: Southamerica tryout
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